Natasha C. Schubert Photographer & Creative Director
Vienna · Barcelona · Destination
Geboren mit spanischem Temperament und geprägt vom mediterranen Licht, bin ich zwischen spanischen, britischen und österreichischen Einflüssen aufgewachsen. Schon früh habe ich gelernt, zwischen unterschiedlichen Kulturen, Sprachen und Perspektiven zu wechseln – eine Erfahrung, die meinen Blick bis heute prägt. Die Ruhe und Klarheit der österreichischen Landschaften treffen auf die Wärme und Sinnlichkeit des Mittelmeers. Diese Gegensätze begleiten mich bis heute und fließen ganz selbstverständlich in meine Arbeit ein.
Als Creative Director beginnt jedes Projekt lange bevor ich eine Kamera in die Hand nehme. Es beginnt mit Wahrnehmung – mit dem Verständnis für den Menschen, seine Geschichte, die Dynamik eines Raumes und das Gefühl, das wir vermitteln möchten.
Erst danach beschäftigen mich Komposition, Licht, Bewegung und Bildsprache. Ganz gleich, ob ich die visuelle Identität einer Gründerin entwickle, ein Hochzeitswochenende begleite oder eine Familie über viele Jahre hinweg fotografisch begleiten darf: Ich möchte verstehen, bevor ich gestalte.
Denn bedeutungsvolle Bilder entstehen nicht allein durch das, was sichtbar ist. Sie entstehen durch das, was verstanden wird.
Erst dann wird aus einer Fotografie mehr als ein schönes Bild.
Sie wird zu einer Erinnerung.
Zu einem Gefühl.
Zu einer Geschichte.
Heute weiß ich, dass diese Art zu sehen mich schon lange begleitet – lange bevor sie zu meinem Beruf wurde.
DIE PERSPEKTIVEN, DIE MICH GEPRÄGT HABEN
Die Vogelspionin
Rückblickend glaube ich nicht, dass mich zuerst die Fotografie fasziniert hat. Mich hat das Beobachten fasziniert. Eine meiner frühesten Erinnerungen führt mich in das Haus meines Großvaters in Quainton, Oxfordshire. Mit ungefähr sechs Jahren beschloss ich, Vogelspionin zu werden. Bewaffnet mit der „ausgeborgten" Kamera meiner Eltern verbrachte ich Stunden hinter den Vorhängen im Wohnzimmer und wartete geduldig darauf, dass sich ein Vogel im Garten niederließ. Meine Eltern waren verständlicherweise weniger begeistert, als sie ihre entwickelten Filmrollen fast ausschließlich mit verwackelten Vogelfotos zurückbekamen. Heute bringt mich diese Geschichte zum Schmunzeln.
Denn schon damals ging es mir nie wirklich um die Kamera.
Es ging um Geduld.
Um Beobachtung.
Um Vorfreude.
Um den stillen Moment, bevor etwas Flüchtiges sichtbar wird.
Mit vierzehn kaufte ich schließlich meine erste eigene Kamera. Die Fotografie wurde zu meinem kreativen Medium – aber niemals zu meinem eigentlichen Ziel.
Zwischen Kulturen
Rückblickend wird mir klar, dass diese Jahre nicht nur mein Denken geprägt haben.Sie haben die Art geprägt, wie ich Menschen begegne und letztlich auch die Art, wie ich gestalte.
Als Third Culture Kid, aufgewachsen zwischen spanischen, britischen und österreichischen Einflüssen, wurde das Wechseln zwischen Sprachen, Kulturen und Perspektiven zu meinem Alltag.
Wenn man nie vollständig nur einer Kultur angehört, lernt man, zuerst zu beobachten und erst danach anzunehmen.
Man entwickelt ein Gespür für Zwischentöne. Man bewegt sich selbstverständlich zwischen unterschiedlichen Welten. Und begegnet Menschen mit einer natürlichen Neugier.
Nicht Unterschiede haben mich fasziniert. Sondern das, was Menschen verbindet.
Verstehen
Der Wunsch, Menschen wirklich zu verstehen, reichte schließlich weit über den Sucher hinaus. Deshalb entschied ich mich für ein Studium der Philosophie, Geschichte und Kunstgeschichte. Mich faszinierte nie nur, was Menschen tun. Sondern warum. Wie Geschichte unsere Gesellschaft formt. Wie kulturelle Identität entsteht. Wie Machtstrukturen, Werte und Erfahrungen unsere Wahrnehmung beeinflussen. Und wie Kunst seit Jahrhunderten sichtbar macht, was sich oft nicht in Worte fassen lässt.
Heute erkenne ich, wie sehr diese Perspektiven meine Arbeit geprägt haben. Sie haben mich gelehrt, Zusammenhänge zu erkennen. Genau hinzusehen. Fragen zu stellen, bevor ich Antworten suche. Und Menschen immer im Kontext ihrer Geschichte zu betrachten.
Denn jeder Mensch bringt eine Geschichte mit.
Jede Marke.
Jede Familie.
Jede Beziehung.
Und genau dort beginnt für mich kreative Arbeit.
Der Rote Faden
Diese Neugier hat mich seitdem begleitet. Sie hat die Art geprägt, wie ich reise. Wie ich unterschiedlichen Kulturen begegne. Wie ich studiere. Wie ich Mutter geworden bin. Und letztlich auch die Art, wie ich gestalte. Creative Direction gab dieser Wahrnehmung eine bewusste Form.
Ob ich heute ein Hochzeitswochenende begleite, die visuelle Identität einer Gründerin entwickle oder die Geschichte einer Familie über viele Jahre hinweg erzählen darf – der rote Faden ist derselbe geblieben.
Zuerst beobachten.
Dann verstehen.
Erst danach gestalten.
Denn bedeutungsvolle Bilder haben für mich nie mit einer Kamera begonnen.
Sie beginnen mit Wahrnehmung.
Prestige Award
Wedding Photographer of the Year Austria
AWARD & CLOSING
2026 wurde meine Arbeit mit dem Prestige Award – Wedding Photographer of the Year Austria ausgezeichnet.
Doch das Wichtigste bleibt für mich immer das Vertrauen meiner Paare und Kund:innen.
Denn am Ende geht es nicht nur um Bilder.
Sondern darum, dass ihr euch gesehen fühlt — ganz in eurem Moment.
Prestige Award Artikel lesen
Es ist eure Geschichte ... ich halte sie so fest, dass sie bleibt.
Was mir dabei besonders wichtig ist:
euch wirklich kennenzulernen — als Mensch, als Paar oder als Familie.
In einem ersten Gespräch entsteht Raum für eure Ideen, eure Vorstellungen und das, was euch ausmacht. Darauf aufbauend gestalten wir gemeinsam ein Shooting, das sich stimmig und ganz nach euch anfühlt.
Jetzt unverbindlich anfragen